Die Pädagogische Hochschule Karlsruhe ist eine bildungswissenschaftliche Hochschule mit rund 3.600 Studierenden und einem breiten Angebotsprofil an Lehrerbildungsstudiengängen sowie Bachelor- und Masterstudiengängen zu außerschulischen Bildungsbereichen.

An der Fakultät für Geistes- und Humanwissenschaften sind im Institut für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt in außerschulischen Feldern zum 1. März 2023 zwei

Qualifikationsstellen im Bereich der Interkulturellen Pädagogik und Bildungsgerechtigkeit

Kennziffer 3/2023

zu besetzen. Die akademischen Mitarbeiter:innenstellen (je 65%) sind auf 5 Jahre befristet. Die Vergütung erfolgt nach EG 13 TV-L.

Aufgaben:
Die Stellen bieten die Gelegenheit zur Umsetzung eines Promotionsprojektes. Auch eine Weiterqualifizierung in der Post-Doc-Phase ist im Rahmen einer der beiden Stellen möglich. Auf beiden Stellen ist eigene Lehrtätigkeit im Umfang von 2 Semesterwochenstunden verpflichtend. Thematisch sollen die Qualifizierungsprojekte an Themengebiete anschließen, die an der Professur für Interkulturelle Pädagogik und Bildungsgerechtigkeit bearbeitet werden. Ebenso ist eine thematische Verortung im Profilfeld der PH-Karlsruhe „Bildung in der demokratischen Gesellschaft“ erwünscht.

Voraussetzungen:
Einstellungsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom [univ.], Master oder Staatsprüfung) der Erziehungs-, Sozial- oder Kulturwissenschaften und ggf. eine einschlägige Promotion. Erwartet werden theoretische und empirische Kenntnisse bzw. Forschungsinteressen in einem oder mehreren der folgenden Gebiete:

  • Theorien und Konzepte der Erziehung und Bildung in der (Post-)Migrationsgesellschaft
  • Bildungsungleichheit, (institutionelle) Diskriminierung und Rassismus
  • Bildungspolitik und Bildungssteuerung in Migrations- und Differenzverhältnissen
  • diskriminierungskritische Professionalisierung und Schul-/Organisationsentwicklung in migrationsgesellschaftlichen Ungleichheitsverhältnissen
  • Folgen staatlicher Transformatiosprozesse (u.a. Neoliberalisierung, Ent-/Re-Nationalisierung, Post-Demokratie) im Feld von (Flucht-)Migration und Bildung
  • qualitative Forschungsmethoden

Wir bieten:

  • Mitarbeit an hochaktuellen Forschungsfragen und die Möglichkeit, einen sichtbaren Beitrag zu gesellschaftlich relevanten Themen zu leisten
  • Ein motiviertes, kreatives und interdisziplinäres Arbeitsumfeld
  • Intensive Betreuung und Karriereförderung
  • Flexible Arbeitszeiten

          Die Pädagogische Hochschule Karlsruhe schafft im Rahmen ihres Konzepts zur akademischen Personalentwicklung Rahmenbedingungen zur Förderung von Wissenschaftler:innen in allen Qualifikationsphasen. Promovierende der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe profitieren dabei sowohl von den hochschulinternen Strukturen als auch von der Einbindung in das hochschulübergreifende Vernetzungs- und Qualifizierungsangebot der Graduiertenakademie der Pädagogischen Hochschulen Baden-Württemberg.

          Sofern Sie einen ausländischen Hochschulabschluss erlangt haben, fügen Sie bitte Ihren Bewerbungsunterlagen einen Nachweis über die Anerkennung des Abschlusses durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) der Kultusministerkonferenz bei.

          Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen nach § 52 Landeshochschulgesetz Baden-Württemberg. Qualifizierte Frauen werden ausdrücklich gebeten, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung vorrangig eingestellt.

          Bewerbungsschluss ist der 30. Januar 2023

          Für Rückfragen steht Ihren Frau Prof.‘in Dr. Mechtild Gomolla zur Verfügung (mechtild.gomolla@ph-karlsruhe.de).

          Wir freuen uns auf Ihre Online- oder E-Mail-Bewerbung.

           

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